Die öffentliche Anhörung zur Petition der Deutschen Schmerzliga für eine sichere Therapie mit starken Schmerzmitteln findet am 9. Mai um 11 Uhr in Berlin statt.
Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus; Anhörungssaal, Raum 3101
Adele-Schreiber-Krieger-Str. 1, 11011 Berlin
Dr. med. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga, wird in dieser Anhörung Rederecht haben.
Die Deutsche Schmerzliga freut sich über viele Unterstützer.
Herzlich Willkommen bei der Deutschen Schmerzliga e.V.! Chronische Schmerzen sind eine Krankheit, unter der viele Millionen Menschen in Deutschland unnötig leiden. Unnötig deshalb, weil es heute viele Therapieansätze gibt, chronische Schmerzen effektiv zu behandeln. Die Deutsche Schmerzliga e.V. macht sich seit über 20 Jahren stark für die Belange von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden. Informationen unter: www.schmerzliga.de
Dienstag, 12. April 2011
Dienstag, 15. März 2011
Patienten zur Teilnahme an Studie mit Phantomschmerzen gesucht
Ein Forscherteam um Professor Dr. Herta Flor vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat eine deutschlandweite Studie zur Erforschung des Phantomschmerzes gestartet. Mehrere tausend Patienten, die nach einer Amputation unter Phantomschmerzen oder anderen Phantomwahrnehmungen leiden, sollen dabei untersucht werden. Die Untersuchung mit dem Titel PHANTOMMIND wird mit fast 2,5 Millionen Euro durch den Europäischen Forschungsrat gefördert.
Nach Amputation einer Gliedmaße leiden die Betroffenen sehr häufig unter einer Phantomwahrnehmung oder sogar Phantomschmerzen. Die Patienten empfinden Schmerzen oder andere Phänomene im nicht mehr vorhandenen Körperteil. Medikamentöse und andere Therapien führen leider relativ selten zu einem positiven Ergebnis, da die Entstehung dieses Phänomens wissenschaftlich noch immer nicht wirklich gut verstanden wird.
Neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre konnten funktionelle Veränderungen in den sensiblen und motorischen Bereichen des Gehirns nach einer Amputation mit dem Ausmaß des Phantomschmerzes in Beziehung setzen. Die Ergebnisse zeigten: Je ausgeprägter und stärker der Phantomschmerz der einzelnen Patienten war, desto größer war auch die Veränderung in dem für den amputierten Körperteil verantwortlichen Gebiet des Gehirns. Außerdem konnten große Ähnlichkeiten zwischen nicht-schmerzhaften Phantomphänomenen und sogenannten Körperillusionen bei gesunden Personen identifiziert werden. Letztere zeigten, dass das Gehirn nicht nur auf die physische Realität, sondern auch auf die wahrgenommene Realität reagiert. In Forschungsstudien gelang es, mit einfachsten Methoden – nämlich mit Spiegeln – dem Gehirn Empfindungen außerhalb des Körpers vorzuspielen. Diese Zusammenhänge bieten eine Grundlage für die Konzeption neuartiger Therapieansätze durch moderne Prothesen, Stimulations-Trainings oder den Einsatz von Spiegeln zur Behandlung der Phantomphänomene. Wie alle neuen Therapieverfahren müssen sie jedoch in ihrer Wirkung und Effektivität überprüft werden.
Die Studie am ZI startet mit dem Ziel, neue und wirksamere Behandlungsansätze zu entwickeln und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener zu leisten. In einem ersten Schritt wird eine exakte Analyse verschiedener Phantomphänomene (Phantomschmerzen und nicht-schmerzhafte Phantomempfindungen) sowie der individuellen Begleitumstände (z.B. Prothesennutzung, Begleiterkrankungen) mittels eines Fragebogens, der per Post zugesandt wird, durchgeführt. Interessenten können die Studienunterlagen beim PHANTOMMIND Studiensekretariat telefonisch oder per Mail anfordern (Tel.: 0621 / 1703-6344)
E-Mail: astrid.wolf@zi-mannheim.de
Nach Amputation einer Gliedmaße leiden die Betroffenen sehr häufig unter einer Phantomwahrnehmung oder sogar Phantomschmerzen. Die Patienten empfinden Schmerzen oder andere Phänomene im nicht mehr vorhandenen Körperteil. Medikamentöse und andere Therapien führen leider relativ selten zu einem positiven Ergebnis, da die Entstehung dieses Phänomens wissenschaftlich noch immer nicht wirklich gut verstanden wird.
Neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre konnten funktionelle Veränderungen in den sensiblen und motorischen Bereichen des Gehirns nach einer Amputation mit dem Ausmaß des Phantomschmerzes in Beziehung setzen. Die Ergebnisse zeigten: Je ausgeprägter und stärker der Phantomschmerz der einzelnen Patienten war, desto größer war auch die Veränderung in dem für den amputierten Körperteil verantwortlichen Gebiet des Gehirns. Außerdem konnten große Ähnlichkeiten zwischen nicht-schmerzhaften Phantomphänomenen und sogenannten Körperillusionen bei gesunden Personen identifiziert werden. Letztere zeigten, dass das Gehirn nicht nur auf die physische Realität, sondern auch auf die wahrgenommene Realität reagiert. In Forschungsstudien gelang es, mit einfachsten Methoden – nämlich mit Spiegeln – dem Gehirn Empfindungen außerhalb des Körpers vorzuspielen. Diese Zusammenhänge bieten eine Grundlage für die Konzeption neuartiger Therapieansätze durch moderne Prothesen, Stimulations-Trainings oder den Einsatz von Spiegeln zur Behandlung der Phantomphänomene. Wie alle neuen Therapieverfahren müssen sie jedoch in ihrer Wirkung und Effektivität überprüft werden.
Die Studie am ZI startet mit dem Ziel, neue und wirksamere Behandlungsansätze zu entwickeln und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener zu leisten. In einem ersten Schritt wird eine exakte Analyse verschiedener Phantomphänomene (Phantomschmerzen und nicht-schmerzhafte Phantomempfindungen) sowie der individuellen Begleitumstände (z.B. Prothesennutzung, Begleiterkrankungen) mittels eines Fragebogens, der per Post zugesandt wird, durchgeführt. Interessenten können die Studienunterlagen beim PHANTOMMIND Studiensekretariat telefonisch oder per Mail anfordern (Tel.: 0621 / 1703-6344)
E-Mail: astrid.wolf@zi-mannheim.de
Mittwoch, 23. Februar 2011
Bislang 71.000 Stimmen für eine sichere Schmerztherapie

am gestrigen Dienstag, den 22. Februar 2011 ist um Mitternacht die elektronische Mitzeichnungsfrist für die Petition der Deutschen Schmerzliga "Für eine sichere Therapie mit starken Schmerzmitteln" abgelaufen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Deutsche Schmerzliga nun ihre diesbezüglichen Aktivitäten einstellt. Nach wie vor gilt es, das Zeichen in Richtung Politik zu stärken und die Forderungen der Schmerzpatienten nach einer sicheren Therapie zu unterstützen. Darum werden weiterhin Unterschriften auf Listen gesammelt.
Die Listen können hier heruntergeladen werden:
www.schmerzliga.de/dsl/petition
Dienstag, 1. Februar 2011
Mehr als 60.000 Stimmen für eine sichere Schmerztherapie
Die Deutsche Schmerzliga hat in ihrem Einsatz für eine sichere Therapie mit starken Schmerzmitteln eine erste Hürde genommen: Tausende von Patienten, Selbsthilfegruppen, Apotheker und Ärzte haben die Petition der Patientenorganisation für eine sichere Schmerztherapie bislang mitunterzeichnet. Deren Ziel: Starke, dem Betäubungsmittelrecht unterliegende Schmerzmittel sollen von der automatischen Austauschpflicht ausgenommen werden. Bis zum 1. Februar konnte die Geschäftsstelle mehr als 60.000 Unterschriften dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages übermitteln. Damit ist es wahrscheinlich, dass die Präsidentin der Deutschen Schmerzliga, Dr. Marianne Koch, bei einer öffentlichen Verhandlung des Petitionsausschusses gehört wird und Rederecht hat.
Die Petition kann noch bis zum 22. Februar 2011 im Internet oder auf Unterschriftenlisten unterstützt werden. "Wir wünschen uns ein machtvolles Signal an die Politik", erklärt Dr. Marianne Koch.
Hier geht es zur @Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15935
Downloads:
Die Petition kann noch bis zum 22. Februar 2011 im Internet oder auf Unterschriftenlisten unterstützt werden. "Wir wünschen uns ein machtvolles Signal an die Politik", erklärt Dr. Marianne Koch.
Hier geht es zur @Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15935
Downloads:
- Unterschriftenlisten zum Ausdrucken
- Schmerztelegramm
- DPhG Leitlinien
-
Fragen zur Petition beantworten wir Ihnen gerne:
- Im Schmerzliga Forum
- Per Email: petition@schmerzliga.de
Social Networks:
Donnerstag, 20. Januar 2011
ARD berichtet über Probleme durch Austausch von Schmerzmitteln

Am 18. Januar 2011 berichtete das ARD-Magazin "Plusminus" über die Probleme von Schmerzpatienten, Ärzten und Apothekern durch den gesetzlich vorgeschriebenen automatischen Austausch starker Schmerzmittel.
Der Film ist in der Mediathek der ARD vorhanden.
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6281944?pageId=&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show=
Mittwoch, 19. Januar 2011
Petition der Deutschen Schmerzliga jetzt auf Seite 2

Auf der Website des Deutschen Bundestages – genauer auf der Unterseite der öffentlichen Petitionen – ist ordentlich was los. Seitdem die Petition der Deutschen Schmerzliga veröffentlicht wurde, sind weitere 11 Petitionen zu den unterschiedlichsten Themen dazu gekommen.
Darum ist die Petition der Schmerzliga inzwischen auf die 2. Seite gerutscht. Wenn man sich das Suchen ersparen will, nutzt man am besten den direkten Link:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15935
Kommt man über die übergeordnete Seite mit allen Petitionen, muss man zur 2. Seite gehen (siehe Foto).
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition
Übrigens ist das irritierende Stichwort "Suchtgefahren" aus dem Titel der Petition verschwunden. Es heißt jetzt zutreffend: Arzneimittelwesen. Das Sekretariat des Petitionsausschusses hat dies nach entsprechenden Hinweisen der Schmerzliga korrigiert.
Dienstag, 18. Januar 2011
Petition der Schmerzliga findet viele Unterstützer

Mehr als 1000 Menschen haben bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung die Petition der Deutschen Schmerzliga an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mitgezeichnet. Sie unterstützen mit ihrer Unterschrift die Forderung der Deutschen Schmerzliga an das Parlament, starke, dem Betäubungsmittelrecht unterliegende Schmerzmittel von der automatischen Austauschpflicht auszuschließen. Möglich ist dies entweder auf der Website des Deutschen Bundestages unter https://epetitionen.bundestag.de oder auf den Unterschriftenlisten, die viele Mitglieder der Deutschen Schmerzliga, Schmerzärzte und Apotheker auslegen.
Mehr Informationen, auch zum Zeichnen der Petition im Internet, gibt es hier auf der Website und unter
http://www.facebook.de/schmerzliga
Downloads:
- Unterschriftenlisten zum Ausdrucken
- Schmerztelegramm
- DPhG Leitlinien
-
Fragen zur Petition beantworten wir Ihnen gerne:
- Im Schmerzliga Forum
- Per Email: petition@schmerzliga.de
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